Pressekonferenz zum Jahresstart 2026

8.3.2026

Am vergangenen Wochenende fand der traditionelle Sponsorenabend mit Pressekonferenz der KTV statt. Neben den Mannschaftsvorstellung der diesjährigen Bundesliga- und Bezirksligamannschaft ging es auch um weitere aktuelle Themen und Berichte aus dem Verein.

Begrüßt wurden Turner, Sponsoren, Mitglieder, Freunde & Förderer von Maskottchen Straubi das sich natürlich nicht nehmen lies an diesem besonderen Abend vor Ort zu sein. So gab es auch die einmalige Möglichkeit Bilder mit dem Vereinsmaskottchen zu machen.

Eine zentrale Rolle im Bereich Bundesliga wird künftig der langjährige Spitzenturner Lukas Dauser einnehmen. Der Barren-Weltmeister von 2023 wird ab dieser Saison als "Teammanager Bundesliga" für die KTV tätig sein und dabei die Schnittstelle zwischen den Bundesliga-Athleten und der Vereinsführung bilden. Neben der Aufstellung und taktischen Ausrichtung bei den Wettkämpfen wird Lukas auch organisatorische Aufgaben des Teams übernehmen. "Wir sind sehr froh, dass Lukas seine Kompetenz weiterhin in unseren Verein einbringen wird und wir ein Agreement für erst einmal drei Jahre schließen konnten", erklärte Vereinspräsident Andreas Rapp zufrieden. Bei der nächsten Mitgliederversammlung wird sich Lukas zudem auch als Ressortleiter für den Bereich "Management Bundesliga und Marketing" zur Wahl stellen. Auch Lukas freut sich sehr über seine neuen Aufgaben. Im Interview sagte er: "Nach vielen Jahren als Aktiver und meinem vierten Titelgewinn mit der KTV freue ich mich nun sehr auf meine neuen Aufgaben im Nordschwarzwald".

Mannschaftskapitän Andreas Bretschneider blickte zunächst kurz auf die Saison 2025 zurück, in der die Mannschaft ihren zehnten Titel als Deutscher Mannschaftsmeister souverän und in beeindruckender Manier gewinnen konnte. Gleichzeitig kündigte er Veränderungen im Team an: „Bei uns steht nun ein Umbruch an. Wir werden vier junge Nachwuchsturner in die Bundesliga-Mannschaft integrieren.“ Trotz aller Ambitionen auf den elften Meistertitel spiele die Entwicklung der jungen Athleten eine wichtige Rolle. „Es ist entscheidend, dass sie von der nationalen und internationalen Erfahrung der älteren Turner profitieren. Das ist vielleicht sogar wichtiger als ein weiterer Titel“, betonte er. „Breti“ selbst wird 2026 noch am Reck für die KTV turnen und hofft verletzungsfrei durch die Saison zu kommen. Über seine eigene Motivation für die Saison vor seinem Abschied als Aktiver sagte mit einem Schmunzeln im Gesicht. „Vor Jahren hatte ich Raphael Wolfinger versprochen, dass wir einmal gemeinsam einen Wettkampf turnen werden“.

Dass die Jugendarbeit bei der KTV Straubenhardt eine große Bedeutung hat verdeutlichte Präsident Rapp im zweiten Teil des Abends. Zusammen mit dem hauptamtlichen Trainer Yannick Kessler und Geschäftsstellenleiterin Anna Giebelhäuser gab er einen Einblick in die Jugendarbeit des Vereins. Momentan trainieren bei der KTV Straubenhardt ungefähr 40 Nachwuchsturner, teilweise bis zu zwölf Stunden pro Woche unter einem qualifizierten Trainerteam. Die acht- bis neun-jährigen Turner Joshua Bürkle, Jakob Eisele, Adrian Bemler und Matteo Scholz konnten sich bereits für den Landeskader qualifizieren. Der Aufbau der zweiten Mannschaft läuft ebenfalls erfolgreich. Nach dem Aufstieg von der Kreis- in die Bezirksliga peilen die Turner von Trainer Jeff Gänger den Aufstieg in die Landesliga an. Für die Nachwuchsbundesliga hat die KTV 2026 nicht gemeldet, da relevanten Altersbereich von 12 bis 14 Jahren zu wenige Turner zu Verfügung stehen. „Aber perspektivisch gesehen ist ein Wiedereinstieg in 2-3 Jahren möglich, Yannick Kessler leistet professionelle Aufbauarbeit im Verein“ sagte der Verantwortliche NBL-Trainer Dirk Walterspacher.

Abschließend dankte der Ehrenpräsident des Fördervereins der KTV Straubenhardt Horst Rapp allen, die sich ehrenamtlich in den Verein einbringen: „Ohne diese engagierten Personen dürften wir die tollen Wettkämpfe und vielen schönen Stunden nicht erleben. Diese Menschen haben die KTV zu einem wahrlichen Aushängeschild im Turnsport gemacht“ sagte er sichtlich zufrieden. Vorausblickend sagte Rapp unter viel Applaus: „Ich gehe davon aus, dass wir diesen Weg weitergehen und auch den Pokal am Ende der Saison wieder nach Straubenhardt holen.“

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