Platz fünf im Finale der Nachwuchsbundesliga

1.12.2025

Beim Ligafinale der Nachwuchsbundesliga (NBL) Gerätturnen im SNP dome in Heidelberg hat unsere Mannschaft den 5. Platz belegt und sich so um einen Platz gegenüber dem Vorjahr gesteigert. „Auch in diesem Jahr gab es sehr viele enge Entscheidungen, einige Fehler bei den Abgängen haben uns ein besseres Ergebnis gekostet“ analysierte Trainer Dirk Walterspacher. Insgesamt 196,75 Punkte erturnten sich die jungen Nachwuchsturner und waren so gute sechs Punkte von einem Medaillenplatzentfernt, das Turn Team Nord hat sich den Meistertitel gesichert.

Ohne Raphael Wolfinger mussten das Team das Finale bestreiten, er wurde am Mittwoch zu einem internationalen U16-Junioren-Länderkampf in Italien nominiert, ebenso wie auch Turner aus den anderen Teams. Favorit Turn Team Baden-Württemberg musste wegen der Personalsituation sogar seinen Start beim NBL-Finale absagen. Nach einem durchwachsenen Start an den Ringen von Bence Szabó, Fabian Giebelhäuser, Ben Arendt und Alessandro Arlia mit einer Gerätewertung von 30,05 Punkten fand die die Riege von Walterspacher und Yannick Kessler besser in den Finalkampf. Am Sprung erzielte die Mannschaft mit einer Gesamtnote von 34,95 Punkten als drittbestes Team ihr bestes Geräteergebnis, was zwischenzeitlich Rang vier bedeutete. Vor allem Fabian Giebelhäuser glänzte mit einer Note von 12,20 Punkten, es war die höchste Wertung eines KTV-Turners an dem Wettkampftag. Bedingt durch Unzulänglichkeiten und Stürzen am Barren hielt sich aber eine Aufholjagd in Grenzen. Nach stabilen und sehenswerten Kür-Übungen waren die Abgänge das Problem der unserer NBL-Turner. Am Königsgerät Reck stabilisierten sich die Jungs und waren mit 31,45 Punkten drittbestes Team. Routiniert spulten sie ihr Programm auf der 12x12Meter großen Bodenfläche ab und bewiesen mit nur 1,40 Punkten Rückstand auf das Meisterteam, dass sie zu Recht ihren Platz an der Spitze des deutschen Nachwuchsturnens haben. Neben Arendt überzeugte Gerätespezialist Lenny Neff, der immer noch mit den Folgen seiner Verletzung zu kämpfen hat. Noch knapper war das Ergebnis am abschließenden Pauschenpferd, an dem der Rückstand von 0,75 Punkten minimal war.

„Bei solchen knappen Ergebnissen entscheidet einfach ein Sturz über Sieg und Niederlage, über Erfolg oder Misserfolg“ erklärt Yannick Kessler, hauptamtlicher Trainer unserer Jugend. So musste der sonst sehr starkturnende Ben Arendt beim Rückwärtswandern über das Pauschenpferd das Gerätverlassen. Hingegen erwischte Bence Szabó das Glück des Tüchtigen, seine letzte Kür wurde mit hohen 11,70 Punkten von den Kampfrichtern belohnt. Mit 63,60 Punkten war Ben Arendt bester KTV-Turner, was in der Einzelwertung Rang sechs bedeutet.

Neben ihm turnten Giebelhäuser und Arlia einen kompletten Sechskampf. In den drei Vorrunden-Wettkämpfen war neben Raphael Wolfinger auch Nico Giebelhäuser für unsere Mannschaft im Einsatz.

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