Abmeldung unserer Nachwuchsbundesligamannschaft in der Deutschen Turnliga

4.2.2026

Nach sorgfältiger Abwägung haben die Verantwortlichen unseres Vereins beschlossen, in diesem Jahr keine Mannschaft in der Nachwuchsbundesliga an den Start zu schicken.

Auch wenn es für viele Turnsportfreunde überraschend kommt, ist dieser Schritt für dieses Jahr für die KTV strukturell sinnvoll, erklärt der Trainer und Vorstand Sport Dirk Walterspacher. Zwar befindet sich die Nachwuchsarbeit mit unserem hauptamtlichen Jugendtrainer Yannick Kessler auf einem guten Weg, jedoch steht für die kommende Saison nicht ausreichend Nachwuchs im relevanten Altersbereich von 12 bis 14 Jahren zur Verfügung. Die Turner der "ersten Generation" haben altersbedingt keine Startberechtigung mehr. Die jüngeren Turner benötigen noch Entwicklungszeit, um auf dem Niveau der Nachwuchsbundesliga bestehen zu können.

Dirk Walterspacher hatte vor drei Jahren die Initiative ergriffen, ein Nachwuchsbundesligateam aus unserem Verein ins Leben zu rufen. Die Erfolge der letzten drei Jahre bestätigen seinen Ansatz. Viele Nachwuchsturner haben durch die NBL den Sprung in den Seniorenbereich geschafft, weitere werden folgen. Beispielsweise ist Timm Sauter mit dem Stadt-Turnverein Singen von der zweiten in die erste Bundesliga aufgestiegen. Till Rapp turnt für die TG Hanauerland in der 2. Bundesliga Süd, ebenso wie Bence Szabó für den TSV Pfuhl. Luc Walterspacher hatte erfolgreiche Einsätze für den TV Bühl in der 3. Bundesliga Süd absolviert. Fabian Giebelhäuser und Paul Wehrle turnen in der Oberliga bzw. Verbandsliga des Badischen Turner-Bundes.

Parallel dazu wird bereits der nächste Schritt vorbereitet: In den kommenden zwei Jahren werden unsere Eigengewächse Raphael Wolfinger (Jahrgang 2010), Lenny Neff (2010) und Ben Arendt (2011) sukzessive in das Bundesliga-Team integriert. Raphael und Lenny werden vermutlich schon in dieser Saison erste Geräteeinsätze haben. „Es waren drei schöne und auch erfolgreiche Jahre, in denen wir uns jeweils für das Ligafinale qualifiziert haben“ resümiert Dirk zufrieden. „Die Jungs haben mit großem Engagement, Leidenschaft und auch vielen Emotionen für unvergessliche Momente gesorgt. Diese Erinnerungen werden bei den Turnern, Betreuern, Kampfrichtern, Eltern, Unterstützern und auch uns Trainern im Gedächtnis bleiben“ führt er weiter aus.

Auf diese Grundlagen bauen wir nun weiter mit Blick auf eine nachhaltige und verantwortungsvolle Nachwuchsentwicklung auf.

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